Donnerstag, 11. November 2010

„Diese Feststellung wird die Leute in Rage bringen...

... die leicht in Rage zu bringen sind.“

(Eine [frei kompilierte] Textmontage aus Gwynne Dyer´s “Climate Wars“ [dt.: „Schlachtfeld Erde“])

„10 Milliarden Menschen [...] [ist der] Grenzwert, ab dem unsere schiere Menge die natürlichen Systeme überwältigt.“

„Es gibt nur eine Möglichkeit die Bevölkerungsdichte innerhalb kürzerer Zeit [...] auf ein Erträgliches Ausmaß zu reduzieren: Massensterben durch Hungersnöte, Kriege und Seuchen.“

„[...] Je früher das Bevölkerungswachstum aufhört, desto besser.“

Grundgesetz / Gangsterwirtschaft – eine Gegenüberstellung

(2) „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. [...]:“

Grundgesetz Art. 14 (2) + (3)

„Die Banker haben mehr Menschen auf dem Gewissen, als mancher afrikanische Warlord. Wirtschaftsdelikte müssen daher wie Kriegsverbrechen verfolgt werden.“

Jürgen Roth „Gangsterwirtschaft“


(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“

Grundgesetz Art. 5 (1)+ (2)

„Ich hätte in diesem Buch gerne häufiger Namen von betroffenen Personen genannt, die in hochkriminelle Machenschaften verstrickt waren oder sind [...]. Doch bei der heutigen Presserechtssprechung ist das nicht mehr möglich. Als Autor muss ich diese offensichtliche Zensur hinnehmen, will ich nicht hohe Strafen bezahlen oder im Gefängnis landen.“

Jürgen Roth „Gangsterwirtschaft“

In Ostberlin nichts Neues

Das Wetter wird laut rbb erst am Sonnabend wieder spannend, bis Todtensonntag ist noch ein wenig hin und auch sonst regiert die Langeweile meine Welt. Daher folgen diesem ostigen Post nur zwei Posts, die ich aus Texttrümmern zusammengesetzt habe und die Empfehlung, ausnahmsweise einmal ohne Ekel in den Spiegel zu schauen, denn wie durch ein Wunder steht da ein genialer Aufsatz des sonst eher mit Vorsicht zu genießenden [und vom Menschenzoo filosoffierenden] Zeitgeist – Philosophen Peter Sloterdijk drin:
„Der verletzte Stolz – Über die Ausschaltung der Bürger in Demokratien“
Seite 136 – 142 Spiegel 45/2010

Samstag, 6. November 2010

Zu TaxiBerlins Post-[{-en} oder {-s}... halt verbale Post-Moderne] „Ich bin nicht blöd“& „NEUSCHREIB“

Schon Schopenhauer sagte, als ihn jemand wegen Kies&Kohle beschubsen wollte:

„Bloß weil ich ein Philosoph bin, muß ich noch lange kein Narr sein.“

Und im Grunde hatte auch A. Schopenhauer so wenig Bock wie M. Houellebecq auf seine Zeitgenossen. Der bocklose MetaBlogger schließt sich hiermit Quäl-beck und Schoppen-sauer an:

ICH HABE AUCH KEINEN BOCK MEHR AUF NEBENMENSCHEN,

die es z.B. fertig bringen „FILOSOF“ zu schreiben und deren Haß mehr als drei Buchstaben hat... und die dann auch noch das "gut-grün-Gemüs" gründlich verbal verstümmeln:
Denn Pflanzen haben auch eine Würde... und das arme Gemüse kann sich nicht wehren!

PS: Den Blog von TaxiBerlin findest Du hier.

Poesie und Prophetie

„Sie sprechen, was sie nicht tun.“, schimpft Mohammed in Sure 26, Vers 226 über die Dichter im Allgemeinen, und Essad Bey, der größte aller Mohammed-Biographen
[niemals „Bio-Graf“, denn der Wortstamm ist nicht ein ökologisch anbauernder Graf Tolstoi mit positiver CO2-Bilanz, sonder „Graph“ kommt von „graphein“ {altgr. für „schreiben“}]
schreibt, daß Mohammed sagte:
„Die Dichter schreiben Satiren, die schmerzlicher sind als Wunden. Unter allen Sterblichen hat der Dichter die größte Chance, in die Hölle zu kommen.“
Aber da fragt sich der Meta-Poet aus dem Lande der Dichter&Denker, warum der berühmteste aller moslemischen Perser ausgerechnet der Dichter Firdusi [Schreibweise nach H. Heine] ist. Anscheinend liebt Allah die Poeten mehr als sein Prophet [nicht „Pro-fett“, weil der Prophet als solcher berufsbedingt niemals profan ist und meistens der Welt eher mager als massig erscheint!!!], da der Schöpfer aller Dinge in seiner Allmacht den Spott der Dichter nicht fürchtet. Und außerdem, für ein gutes Gedicht würde mancher Dichter [unabhängig von seinem Glaubensbekenntnis] gern zur Hölle fahren... das aber lieber als zum Teufel zu gehen, denn der moderne Poet liebt es mobil:

Besser abwärts per Mercedes
denn nach oben und per pedes!

Montag, 1. November 2010

Zu TaxiBerlins Strumpfhosen-post

Seit LENA ihre Pheromone „mit fast unten ganz ohne“ bei der letzten €uro-Vision verstreut hat, haben viele Frauen eingesehen, daß es COTRIM FORTE gibt. Damit kann FRAU die durch die nichtnotwendige Sexualisierung der Welt erworbenen Blasenentzündungen auf Kosten der AOK [Arbeitslos / Obdachlos / Krank] behandeln. Den einen juckt der Schwanz beim hinsehen, den anderen/Innen die Möse durch die kältebedingte Blasenentzündung, bis oben beworbenes Präperat von RATIOPHARM reizlindernd wirkt... oder wie sagte Gothoma Buddha schon so sinngemäß: „Alles ist Jucken.“

Halloween in der [r-]ostigen Zowjetischen Besatzungszone

Dieses Jahr gab es bei mir zum Fest der versammelten Todten & Wiedergänger [neudenglish: „Zombies“] einen 8-Kilo-Kürbis, in dem ich nach dem Rezept eines französischen 5-Sterne-Koches die Kürbissuppe im gebackenen Original-Kürbis servierte. Nach Verabfolgung einer Feuerzangenbowle, die mit einem dumpfen Merlot, einem Zuckerhut und 80%igem Stroh - Rum angerichtet war, machten die Gäste von ihrem Recht auf artgerechte Verkleidung als Tote, Hexen & Vampire Gebrauch. Der letzte Gast wurde 4.00 MEZ mangels erkennbarer Lebenszeichen im Arbeitszimmer aufgebahrt.

Friede seinem Vollrausch.